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Beckenbodengymnastik
– was ist das eigentlich?
Wieso ist
der Beckenboden ein gar so blinder Fleck in unserem
Körper? Wodurch unterscheidet sich die Beckenbodenmuskulatur -
bestehend aus 3
übereinander-liegenden Muskelschichten - von den anderen
Muskeln in
unserem Körper? Weil er im Gegensatz zu vielen anderen
Muskeln im Körper nicht nach außen sichtbar getragen
wird sondern in unserer Körpermitte schlummert. In einer
tabuisierten Körperzone, von der man nicht spricht,
geschweige sie berührt im Gegensatz zur berühmten
Bewegung der Männer, die wir sicher alle kennen. Im
östlichen Kulturkreis wird ganz öffentlich darüber
gesprochen und in der Schule sogar davon gelehrt - ein
frommer Wunschtraum von mir auch hierzulande!?
Vorerst ein kurzer Ausflug in die Anatomie des
Beckenbodens erklärt die Wichtigkeit dieses Teils
unseres Körpers, denn sowohl Mann als auch Frau sind
Besitzer dieser „Muskelschale“, die die Verdauungs-,
Ausscheidungs- und Sexualorgane schützt und beherbergt.
Der
Beckenboden ist wortwörtlich der „Boden unseres Beckens“
oder anders ausgedrückt die „Basis unseres Rumpfes“; er
trägt Rumpf, Arme und Kopf und leitet diese Last über
die Hüftgelenke an die Beine und die Füße weiter.
Schlussfolgernd ist die Kraft des Beckenbodens also
auch verantwortlich für den aufrechten Gang eines
Menschen und jedes Vorwärtsschreiten – auch
bezogen auf die geistige und emotionale Ebene.
Im Beckenbodentraining
gilt es das Gleichgewicht zwischen reflektorischem
Anspannen und notwendigem Loslassen für den Alltag wiederherzustellen.
Das Training ist
präventiv eingesetzt ebenso wertvoll, wie postoperativ
oder bei vorhandenen Beschwerden, wie z.B.:
Harninkontinenz, Antriebsschwäche,
Menstruationsbeschwerden, sexueller Unzufriedenheit,
Organsenkungen, Reizblase, uvm.
Wann ist
Beckenbodentraining hilfreich?
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Das viele Sitzen vor dem Computer,
.... genereller Bewegungsmangel
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Bei falschem Bücken, Heben, Tragen, Sitzen,
Stehen,......
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oftmalige, oft ernährungsbedingte
Verstopfungsprobleme
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Geburten von mehreren Kindern uvm.
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Gebärmuttervorfall – bzw. -senkung
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Blasensenkung
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Prostatabeschwerden
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Ständige Blasenentzündungen durch zu viel Restharn
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Sexuelle Unzufriedenheit
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Generelle Antriebsschwäche und ständiger
Energiemangel
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Psychosomatisch überlagerte Reizblase mit ständigem
Harndrang uvm.
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Ungewollter Harnverlust bei Husten, Niesen, Laufen
ja sogar beim Gehen
Wie
heißt es so schön? „Vorbeugen ist besser als heilen!“

Mein persönliches Ziel ist es:
Der
Beckenboden soll wieder ein Teil von uns werden, wir
sollen ihn bewusst anspannen und loslassen lernen, oder
einfach nur beobachten, wie er sich in gewissen
Situationen und bei gewissen Tätigkeiten verhält.
Wohlbefinden, Sicherheit, Standfestigkeit,
Ausgeglichenheit, Loslassen, sexuelle Zufriedenheit und
Selbstwertgefühl stellen sich infolge von regelmäßigem
Beckenbodentraining - aufgrund bereits zahlreich
gemachter
Erfahrungen - von ganz alleine ein.
„Zwischen
zu früh
und
zu spät
liegt
immer
nur
das Jetzt.“
Es ist mir
ein persönliches Anliegen,
Menschen mit Beckenbodenproblemen
zu helfen, die sich mit dem Problem nicht
zufrieden geben, sondern eine zufriedenstellende Lösung
suchen.
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